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Keltenmuseum am Glauberg

Panoramafenster, Werner Huthmacher - Photography
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Lageplan

Neubau des Keltenmuseums am Glauberg

Am Fuße des Glaubergs in der östlichen Wetterau wurden seit 1933 immer wieder herausragende Funde aus der keltischen Zeit gemacht. Einer der Höhepunkte war das 1994 entdeckte Fürstengrab. Diesen überregional bedeutenden, archäologischen Entdeckungen galt es einen würdigen Rahmen zu schaffen. Den eigens hierfür vom Land Hessen ausgelobten Wettbewerb, konnten im November 2006 das Büro KadaWittfeldArchitektur aus Aachen zusammen mit den Landschaftsarchitekten Club L94 aus Köln für sich entscheiden.

Planung soll ausreichend Platz für zukünftige Funde bieten

Das Museum soll eine repräsentative Präsentationsfläche für die bisherigen Ausstellungsgegenstände sein und durch die vorausschauende Planung auch ausreichend Platz für zukünftige Funde bieten.
Südwest-Ansicht
Oberhalb des rekonstruierten keltischen Grabhügels ist der Neubau in den natürlichen Hang geschoben. Diese bewusste Positionierung des Gebäudes und seine minimalistische Form erzeugen einen zurückhaltenden, respektvollen Abstand und zugleich eine optische Verbindungslinie zur Fundstätte. Die Bedeutung des Grabhügels als landschaftliches Element wird durch das Museum gesteigert und durch das große Panoramafenster sogar als Teil der Ausstellung erlebbar.

Entsprechend der besonderen Anforderungen im Raumprogramm werden im Baukörper drei räumliche Situationen inszeniert: Unter dem Metallkörper befindet sich der Eingangsbereich mit Café und Nebenräumen. Er dient als Start- und Endpunkt für die Erkundung des Museums und den Rundgang auf dem archäologischen Lehrpfad. Von hier aus übernimmt eine Treppenrampe die natürliche Steigung des Geländes und lässt den Besucher langsam in die Ausstellung hinaufsteigen. Und schließlich ist auch das Dach mit in das Ausstellungskonzept integriert. Wie bereits durch das Panoramafenster im Inneren, wird auf dem begehbaren Dach die Landschaft wieder als Teil der Ausstellung gesehen und in einem Rundumblick erlebbar.


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